kda–- Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (kda) ist die Facheinrichtung der Evangelisch – Lutherischen Kirche in Bayern für die Bereiche Arbeit, Wirtschaft und die damit zusammenhängenden Themen.

Brücke zwischen Arbeitswelt und Kirche

Der kda macht Angebote im Bildungsbereich an Arbeitnehmer/innen und ihre Familien, an Betriebsräte/innen, Personalräte/innen und Mitarbeitervertreter/innen, an Dienstgeber und kirchliche Gremien aller Art.

Der kda konzipiert Arbeitshilfen z.B. zu Arbeitszeit und Lebenszeit, zu Sonntagsarbeit und Betriebsrätewahlen und anderen Themen, die gerade in der Arbeitswelt diskutiert werden.

Der kda bietet Beratung und Unterstützung an, z.B. bei Mobbing und anderen Konfliktsituationen am Arbeitsplatz. Er hilft bei der Gestaltung von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen.

Bei Krisen, Massenentlassungen und Betriebsschließungen versuchen die Mitarbeitenden des kda zugunsten der Betroffenen zu vermitteln, zu helfen und notfalls auch zu protestieren.

Der kda arbeitet eng mit der Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) zusammen, die eine selbstständige Organisation evangelischer Arbeitnehmer/innen bildet.

Der kda betreut die erfolgreiche Spendenaktion »1+1 – Mit Arbeitslosen teilen«, die in 11 Jahren fast 6000 Personen in Arbeit gebracht hat. Er ist außerdem in Bayern zuständig für die bundesweiten Projekte »Siegel Arbeit plus« und »Seitenwechsel«.

Personalsituation

Insgesamt hat der kda 35 Mitarbeitende, davon 20 in der Nürnberger Zentrale und 15 in den 7 Regionalstellen in ganz Bayern. Männer stellen 32%, Frauen 68% der Belegschaft im kda.

Gleichstellung und Vereinbarkeit

Der kda hat sich in seinen Leitlinien selbst verpflichtet: »Der kda geht von der strukturellen Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben aus. Deshalb hat er einen eigenen frauenspezifischen Ansatz, der die gerechte Verteilung von Erwerbsarbeit, Familienarbeit und gesellschaftlicher Arbeit zwischen Männern und Frauen zum Ziel hat.«

Der kda setzt sich traditionell für eine partnerschaftliche Teilung der Berufs- und Familienarbeit zwischen Männern und Frauen ein. Die Festschreibung betriebsinterner Regelungen für eine familienbewusste Arbeitswelt ist ein konkreter, praktischer Beitrag.

Kinder, Karriere, Kirche – ein Projekt des kda Bayern

Ziel des Projekts ist es, familienfreundliche Strukturen im kda zu fördern und andere Institutionen aus Kirche, Diakonie und Wirtschaft zu Austausch und Nachahmung anzuregen.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat mit dem Kirchlichen Gleichstellungsgesetz, das zum 01.01.2002 in Kraft trat, die gesetzlichen Grundlagen für eine Gleichstellung von Frauen und Männern geschaffen. Die konkrete Ausgestaltung und Festschreibung dieses gesetzlichen Rahmens müssen die einzelnen Einrichtungen der Kirche oder Diakonie in eigener Regie übernehmen.

Konkrete Schritte und Angebote

  • Informationsblatt »Familienfreundliche Arbeitszeiten in Kirche und Diakonie«
  • Berufung von Gleichstellungsbeauftragten
  • Durchführung und Auswertung einer Mitarbeitendenbefragung
  • Durchführung und Auswertung einer Väterbefragung
  • Entwicklung eines Modellfragebogens
  • Erarbeitung einer Dienstvereinbarung
  • Seminar- und Tagungsangebot zum Thema Vereinbarkeit
  • Der kda hat zweimal das „Diakonie Gütesiegel Familienorientierung“ erhalten
    www.diakonie-bayern.de/angebote/familien/diakonie-guetesiegel-familienorientierung.html
  • Die familienfreundlichen Maßnahmen wurden erweitert um Module für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen

Weitere Informationen über konkrete Angebote und aktuelle Termine finden Sie unter www.kda-bay.de bzw. zum Projekt »Kinder, Karriere, Kirche« und zum Thema »Väter im kda: Eine Befragung zur Situation von Vereinbarkeit von Familie und Beruf« unter entsprechend Link.

Haben Sie Fragen?

Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Ansprechpartnerin auf:

Hanna Kaltenhäuser
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Wissenschaftliche Referentin

Gudrunstr. 33
90459 Nürnberg

Tel: 0911 / 43 100–223
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